Welche Hauttypen gibt es?
- Normale Haut: Sie wirkt ausgeglichen und weist weder stark trockene noch übermäßig fettende Bereiche auf.
- Trockene Haut: Sie kann spannen, sich rau anfühlen oder zu schuppigen Stellen neigen.
- Fettige Haut: Eine erhöhte Talgproduktion kann zu Glanz, sichtbaren Poren und einer stärkeren Neigung zu Unreinheiten führen.
- Mischhaut: Typisch ist eine eher fettige T-Zone an Stirn, Nase und Kinn, während die Wangen trockener sein können.
So können Sie Ihren Hauttyp bestimmen
Für eine erste Einschätzung können Sie beobachten, wie sich Ihre Haut nach einer sanften Reinigung ohne anschließende Pflege verhält. Spannt sie oder fühlt sie sich rau und trocken an, kann dies auf trockene Haut hindeuten. Entsteht relativ schnell ein deutlicher Glanz, spricht dies eher für eine erhöhte Talgproduktion. Bei Mischhaut betrifft dieser häufig vor allem die T-Zone.
Auch Poren, Unreinheiten und schuppige Stellen können Hinweise geben. Da sich der Hautzustand verändern kann, sollte die Haut jedoch nicht nur einmalig betrachtet werden.
Die richtige Pflege für den eigenen Hauttyp
Wer seinen Hauttyp bestimmen kann, hat eine gute Grundlage für die Auswahl geeigneter Pflegeprodukte. Trockene Haut profitiert häufig von feuchtigkeitsspendenden und rückfettenden Produkten, während für fettige Haut leichtere Texturen geeignet sein können. Bei Mischhaut können unterschiedliche Gesichtspartien verschiedene Bedürfnisse haben.
Eine milde Reinigung, eine geeignete Feuchtigkeitspflege und ein abgestimmter Sonnenschutz bilden unabhängig vom Hauttyp eine wichtige Basis. Bei empfindlicher Haut sollte zusätzlich auf gut verträgliche Formulierungen geachtet werden.
Persönliche Beratung bei der Auswahl Ihrer Hautpflege
Nicht immer lässt sich der eigene Hauttyp eindeutig bestimmen. In den Dr. Müller Apotheken unterstützen wir Sie dabei, die Bedürfnisse Ihrer Haut einzuordnen und passende Pflegeprodukte auszuwählen. Im Rahmen unserer Kosmetikberatung ist auch eine individuelle Hauttyp-Analyse möglich.
Bei anhaltenden, ausgeprägten oder unklaren Hautveränderungen empfiehlt sich eine dermatologische Abklärung.